HERZLICH WILLKOMMEN BEIM TRACHTENCHÖRLI THAL
 

Das Trachtenchörli Thal - einst und heute

Schon 1959 begleitete Hedy Herzog mit ihrer "Handorgle" eine kleine Schar sing-, tanz- und jodelfreudiger Frauen. Für die ersten Auftritte mussten damals noch Trachten zugemietet werden, bis die Gruppe - mittlerweilen waren es 20 Beteiligte - mit der Anschaffung, bzw. dem Nähen eigener Trachten begann. Kurz nach der Seegfrörni im Jahre 1963 gründete Hedy im Wystübli des Rest. Anker das Trachtenchörli, parallel zum Stammverein, dem Gemischten Chor Buriet-Thal. Der Zweck war klar: Das Trachtenwesen und auch der Volkstanz sollten nicht nur erhalten bleiben, sondern bei Auftritten aller Art einem grossen Publikum wieder näher gebracht werden. Bei den gemeinsamen Unterhaltungen zeigte "Tante Hedy", was in ihren Frauen steckte. Humor stand schon damals im Vordergrund. Einlagen, Sketches und Lieder sprudelten nur so aus ihr - die Quelle versiegte nie. Dabei war es ihr völlig egal, wenn ein neu erdachtes Lied auch nur ein einziges Mal gesungen wurde.

Trachtenchörli Thal 1971 fand Esther Tobler den Weg nach Thal - und schnell auch zum Trachtenchörli. Sie war sozusagen das Pünktchen auf dem i für unsere Bande, denn auch ihr sass der Schalk im Nacken, und da sitzt er heute noch. Die Begabung, Witze gekonnt zu erzählen, wurde ihr wohl schon in die Wiege gelegt. Dieser allgegenwärtige Humor war es auch, was uns zweifellos Aufmerksamkeit einbrachte und letztlich auch viel zu unserem Erfolg beitrug.

In den folgenden Jahren führten die beiden Vereine jährlich gemeinsame Unter-haltungen durch. 1998 trennte sich das Trachtenchörli vom Stammverein und wirkte künftig als eigenständiger Verein weiter.

Auch nach nunmehr über 50 ereignisreichen Jahren setzen sich unsere Frauen noch immer mit vollem Elan und grosser Überzeugung für den Erhalt der volks-tümlichen Tradition ein.

Nach rund 30 Jahren übergab Hedy Herzog die Administration an die unermüdliche und rührige Esther Tobler und die musikalischen Belange an die ideenreiche Rosy Zeiter. Die Folge davon: Neue Ideen, neue Lieder, neue Witze und viele lukrative Einladungen - so zum Beispiel zu einer Firmeneröffnung in Dänemark. Natürlich blieben wir der Heimat treu und zeigten unser Können mit Gesang, Musik und Tanz bei kirchlichen, politischen, privaten und militärischen Anlässen.

Den Volkstanz überlassen wir heute zwar einer jüngeren Generation, denn mittlerweilen sind wir doch schon im "knackigen" Alter - irgendwo knackt immer irgend etwas - und deshalb sind wir auch nicht mehr so beweglich und wirken bisweilen etwas "gschtabig".

Aber die Experimentierfreudigkeit kennt keine Grenzen. So kam es auch, dass sich der Jodlerverband beschwerte, weil die Kombination "Handorgle und Taler schwinge" genauso wenig zusammenpasse wie St.Galler Bratwurst und Senf. Als Mitglied des Trachten- und nicht des Jodelverbands machte uns das aber keine Sorgen.

Langeweile? Nie und nimmer. Neue Ziele wurden anvisiert und die meisten Vorhaben auch sogleich in die Tat umgesetzt. Die Besuche der Trachtenfeste Genf und Bern waren beinahe ebnsolche Höhepunkte wie der erste Rang am Trachtenfest in Lenzburg. Dazu gesellten sich auch abenteuerlustige Unternehmen. So reisten wir mit all unseren Gerätschaften wie Gitarren, Bassgeige, Akkordeon und natürlich unserer alten, schweren und allseits bejubelten Bierkiste in ferne Länder.

Unser erstes Ziel war China, gefolgt von Kanada, Brasilien und auch Südafrika. Überall wurden wir mit Begeisterung aufgenommen, auch wenn das eigens übersetzte Lied "Mir Senne heis luschtig" in chinesischer Sprache wohl nicht verstanden wurde.

China Kanada Brasilien Südafrika


Trotz dieser Weltenbummelei wollten wir unser heimisches Publikum aber nie vergessen. Es ist uns ein grosses Anliegen, auch in unserer Heimat präsent zu bleiben. Zu unseren beliebten Auftritten gehören Altersnachmittage genauso wie auch die Bereicherung von kirchlichen und behördlichen Anlässen, Einweihungen, Hochzeiten, Vereinsanlässen und Geburtstagen. Ausserdem wurden CD's produziert und mehr und mehr auch mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, denn auch der Nachwuchs will gepflegt werden.

So verging die Zeit im Nu bis zur grossen Jubiläumsunterhaltung "50 Jöhrli Trachtechörli", welche live gefilmt wurde und auf Youtube zu sehen ist. Die Links finden Sie in der Rubrik "Archiv".

Auch für das kommende Jahr sind schon wieder einige Auftritte fixiert. Weitere werden folgen.

Zudem stehen natürlich auch immer wieder Proben an. Die bereits fixierten Daten entnehmen Sie bitte der Rubrik "Agenda".
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